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Chancengleichheit für introvertierte Schüler


 

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Der heutige Zeitgeist wird von einem Kommunikationszwang beherrscht, wobei Selbstdarstellung zur Pflicht erklärt wird und die Massenmedien dabei als Vorbild dienen. Wer redegewandt ist und in der Selbstdarstellung einem Mainstream folgt, der persönlichen und beruflichen Erfolg verspricht, kann sich gesellschaftlicher Anerkennung sicher sein.

Da dieser Zeitgeist sich auch an den Schulen etabliert hat, haben es introvertierte, stille Schüler schwer, hier anerkannt zu werden. Ihre von Natur aus "stillen" Eigenschaften wie Nachdenklichkeit und Reflexion, Vorsicht und Zurückhaltung werden eher als Schwächen gesehen.

Schriftliche Leistungen oder Klausurnoten spielen nur noch eine untergeordnete Rolle, denn entscheidend ist die „mündliche Note“, ein Leistungsbegriff, der das Können auf die aktive mündliche Mitarbeit reduziert und dessen Erwartungs-Maßstab sich an einer Mehrheits-Norm orientiert.
Erfüllt ein von Natur aus introvertierter, stiller Schüler diese Erwartungen nicht, werden seine guten schriftlichen Leistungen nicht anerkannt, weil die höhere Gewichtung einer schlechten mündlichen Note diese Leistungen abwertet - sie werden in der Zeugnisnote nicht selten um ein bis zwei Noten abgestuft.
 
Diese private Homepage befasst sich u.a. mit folgenden Themen:
  • Introvertierte/Extrovertierte - unterschiedliche Verhaltensweisen
  • Was ist eigentlich die 'mündliche Note'?
  • Gewichtung der Unterrichtsbeiträge
  • Ermessensspielraum der Lehrer
  • Schülerprobleme
  • Lehrerprobleme
  • Sind Hilfen immer zum Wohle der Schüler?
 
 
Anmerkung: Der Einfachheit halber wird der Begriff 'Schüler' verwendet, gemeint sind natürlich immer
beide Geschlechter.

 

Studentenblume / Tagetes

 

 

 

Nur Menschen, die sich als das angenommen fühlen, was sie sind,  sind auch in der Lage, eine Gesellschaft weltweit in eine lebenswerte Zukunft zu führen.

 

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Stand: März 2012